Neuerscheinung: Ratgeber Bilddatenbanken
Expertinnen-Tipp:
Der Ratgeber Bilddatenbanken ist für 14,80 € zum Download als eBook (PDF) erhältlich. 
Expertinnenweb interviewte die Autorin Birgit Mestmäcker:
Was ist der Nutzen des Buches? An wen richtet es sich?
Ich führe den Leser durch den Bilderdschungel Internet. Der Ratgeber richtet sich vor allem an Journalisten und Redakteure, denen er im beruflichen Alltag eine praktische Hilfe sein will. Natürlich können auch alle anderen, die Bilder suchen, bearbeiten oder verwerten wollen, von dem Buch profitieren. Aber geschrieben habe ich es in erster Linie für die Kollegen. Und zwar von Anfang an. Damals hatte ich mich mit Peter Diesler, dem Betreiber von journalismus.com im Museumscafé Ludwig in Köln getroffen. Bevor wir am Abend gemeinsam zum Journalistenstammtisch gingen, stellte ich ihm meine Idee vor und er war sofort begeistert.
Gemeinsam arbeiteten wir weiter am Konzept. Wir wünschten uns einen ausgeprägten Servicecharakter und so baute ich den Inhalt weiter aus. Von der Bildersuche über die Bildbearbeitung bis hin zum Verkauf der Fotos habe ich Links gesammelt, gesichtet, beschrieben und kommentiert. Die Leser finden Tipps und Tools, viele Hinweise auf Datenbanken mit hochwertigen Bildern zur kostenlosen Verwendung sowie auf kostenpflichtige Angebote für alle, die Spezielles suchen. Außerdem Links zu Grafik-Portalen, Open-Source-Clipartdatenbanken sowie Stadtplan- und Landkartenanbieter. Gratis-Software zur Bildbearbeitung und Tutorials habe ich auch vorgestellt. Besonders spannend fand ich persönlich die Fotosuchmaschinen. Da gibt es z.B. welche, die ausschließlich nach kostenlosen Bildern suchen.
Wie bist du zu dieser Idee gekommen?
Ich bin seit vielen Jahren im Internet unterwegs und beteilige mich aktiv an Netzwerken und Mailinglisten. Eine Frage wird dort immer wieder gestellt: „Wo finde ich denn Bilder?“ Oder „Wer kann mir eine Bilddatenbank empfehlen?“ Als Antwort bekommt man meist kommentarlos lange Linklisten. Und damit fängt die Sucherei dann an. Sicher – auch Linklisten sind schon eine Hilfe. Aber ich habe mir gedacht, es ist zeitsparender und effizienter, wenn man nicht alle Links erst anklicken muss, um zu sehen, was sich dahinter verbirgt. Mit dem Ratgeber Bilddatenbanken erfährt der Leser nun schon vor dem Klick, was ihn danach erwartet.
Wie lange hat es gedauert von der Idee bis zur Veröffentlichung?
Das kommt nun ein bisschen darauf an, wann man anfängt. Beim Kuchenstück im Museumscafé oder bei dem Tag, an dem Peter Diesler und ich hier bei mir im Büro unsere Zusammenarbeit konkretisierten? Nehmen wir letzteres als Startpunkt, dann lautet die Antwort: Ungefähr sechs Monate.
Warum gibt es das Buch nur als eBook? Wo sind die Vorteile?
Der wichtigste Vorteil – ein eBook ist interaktiv. D.h. die Leser können es z.B. auf ihrem Desktop deponieren und bei Bedarf direkt damit arbeiten. Kein umständliches Eintippen der URL – es reicht ein Klick. Das ist doch praktisch!
Außerdem ist es durch und durch ein Netzwerkprodukt. Ich arbeite mit meinen Kollegen und Geschäftspartnern fast ausschließlich virtuell zusammen. Das Internet ist mein Arbeitsplatz. Und das Buch ist ein Ratgeber zu einem Bereich aus dem Internet. Besprochen und beleuchtet wurden ausschließlich Online-Angebote. Irgendwie stand eine Printversion deshalb überhaupt nie zur Diskussion. Das Medium eBook passt in diesem Fall in jeder Hinsicht einfach am besten zum Thema.
Wie hast du den Verlag für dein eBook gefunden?
Das hab ich ja weiter oben schon ein bisschen beschrieben: Bei Kaffee und Kuchen.
Da meine Zielgruppe für den Ratgeber in der Hauptsache Journalisten und Redakteure sind, war mir ziemlich schnell klar, dass ich da Peter Diesler von Journalismus.com anspreche. Ich dachte mir, dass er als Betreiber eines so großen Journalistenportals Interesse an einem solchen Ratgeber haben könnte. Denn damit würde er ja sein Serviceangebot weiter ausweiten können. Zudem hat er selbst eigene eBooks, wie z.B. seinen regelmäßigen Themenplaner im Angebot, der auch als PDF verkauft wird. Es war also auch das nötige Know how für die eBook-Erstellung vorhanden.
Und was soll ich sagen? Ihm gefiel das Produkt auf Anhieb und wir wurden uns einig. Ich hatte einen Herausgeber und journalismus.com eine neue Reihe. Ja Reihe. Es ist eine Fortsetzung geplant. Der nächste Ratgeber zu einem anderen Thema ist bereits in Arbeit.
Welche Werbung machst du? Welche Vertriebskanäle nutzt du?
Es gibt einen sehr zielgruppengenauen Vertriebskanal – Journalismus.com. Dort treffen wir genau diejenigen, die sich für so ein Buch interessieren. Aber auch andere Buchanbieter haben schon ihr Interesse angemeldet. Unsere Werbung? Natürlich haben wir das übliche Programm gefahren und zum Start Pressemeldungen verschickt. Aber die meisten Kunden finden zum Buchshop von Journalismus.com durch unsere gute Vernetzung im Internet: Über Hinweise in Mailinglisten, Netzwerken, Weblogs und in Newslettern, die im Internet kursieren. Alleine Journalismus.com hat ja 30.000 Newsletterabonnenten. Und nicht zuletzt schlepp ich den Ratgeber zurzeit in meiner Email-Signatur mit mir herum.
Wer ist Biggi Mestmäcker, die Autorin?
Was ich konkret beruflich so treibe, kann man auf meinen Websites nachlesen. Muss ich ja nicht noch mal alles erzählen. Woran man schon merkt, ich beschreibe mich ungern selbst und mags gern effizient.
Also ich bin Texterin und Journalistin, Rätselmacherin, liebe Pommes und bin Bloggerin (Jobblog, Frittenblog, Rätselblog). Das Netzwerken, z.B. bei den Webgrrls, den i-workern und im Texttreff ist für mich die Basis meines Geschäftes. Mittlerweile ersetzt es die Akquise nahezu vollständig und ist mein bestes „Kundenfindungstool“. Apropos – „Wie finde und binde ich meine Kunden?“ lautet der Beitrag, den ich bei einem anderen jüngst erschienenen Netzwerkprodukt beigesteuert habe: Treffpunkt Text – Das Handbuch für Freie in Medienberufen ist ungefähr zeitgleich mit meinem Ratgeber erschienen. Die Geburtstunde für dieses Buch schlug im Texttreff.
Privat engagiere ich mich als Betreuerin einer Mädchenvolleyballmannschaft und hab – wie sollte es auch anders sein – auch unserer Volleyballabteilung eine virtuelle Heimat gegeben. Und wer zwischen den Zeilen lesen kann, der lernt mich vielleicht hier privat noch ein bisschen besser kennen.
Danke für euer Interesse an meiner Arbeit und an meinem Ratgeber Bilddatenbanken.
Geschrieben am 31.08.2006 um 13:20:44 Uhr in der Kategorie Vorgestellt, Feed: RSS 2.0. Sie können einen Kommentar schreiben.
Hallo!
Erst einmal: nette Idee mit der neuen Kategorie!
Zum Thema Bildverwaltung, die also da anfängt, wo die Bildbeschaffung aufhört, wollte ich euch auf den ImageSorter aufmerksam machen. Das ist ein Programm, welches Bilder nach ihrer Farbstruktur und damit auch nach Inhalt sortiert und darstellt (es wird davon ausgegangen, dass Bilder, die den selben (semantischen) Inhalt haben, eine ähnliche Farbverteilung besitzen). In der Sortiermenge kann man sich dann intuitiv bewegen oder sie sogar als Kugel anzeigen lassen. Das ganze ist Freeware und wurde gerade von meiner Uni veröffentlich. Wenn ihr Lust habt, probiert es doch mal aus, wir suchen gerade viele Tester! Über Feedback freuen wir uns besonders!
Hier die Website:
http://mmk.f4.fhtw-berlin.de/?page_id=40
Viele Grüße,
Christine
Hallo nochmal,
kann man das so einstellen, dass man nach Abgabe des Kommentars wieder in der Artikelansicht landet? Ich habe gerade nur eine weiße Seite gesehen mit dem (unformatierten) Hinweis, dass mein Kommentar veröffentlich wurde – ohne weitere Links…
VG,
Christine
Frau Autorin weiß nicht, was das Wort interaktiv bedeutet. 14,80 Euro für ein PDF, das ich im Netz auch anderswo als Linkliste erhalte?